Die Bircha

Einst lebten im Bircha Wald viele Zwerge. Einige Arten lebten unter der Erde, andere auf der Erde. Eines Tages kamen Menschen in den Bircha Wald und sahen die Zwerge, die auf der Erde lebten. Sie fanden diese Wesen so schön, dass die Menschen sie jagten und in ihre Gärten stellten. Doch die Zwerge waren im Bircha Wald frei und hatten dort ihre Aufgaben. So kam es, das die Zwerge, die auf der Erde lebten, sich tarnten. Sie wollten unsichtbar für die Menschen sein, damit nicht alle Zwerge nur noch in den Gärten der Menschen leben mussten. Sie setzten sich rote Kappen auf und zogen sich einen weißen Mantel um die Füße. Als besonderen Schutz überzogen sie ihr Gewandt mit giftigen Substanzen. Nun waren sie vor Menschen geschützt und konnten weiter Kräuter, Steine und Erde sammeln, die sie dann als Pulver verarbeiteten. Dieses Pulver vermengten sie mit Wasser und baten die Elfen und Feen um besondere Haltbarkeit. Es entstanden viele verschiedene Farben, die die Zwerge dafür nutzen um alle Pflanzen und Bäume ja sogar dein ein oder anderen Stein mit Farbe für den Frühling zu versehen. Noch heute gehen die Zwerge des Nachts ihrer Arbeit nach und tragen immer noch ihr Gewandt zum Schutze.

(Bircha ist althochdeutsch und bedeutete soviel wie glänzende – schimmernd. Die Birke ist ein wichtiger Lebensraum besonders für bestimmte Schmetterlingsraupenarten. Ihre Rinde wurde früher gemahlen und war so etwas wie ein Aspirin. In Finnland wird der Zuckeraustauschstoff Xylitol aus Birken gewonnen. Selbst ihre Blätter wurden verspeist, da sie unter anderem wichtige Vitamine enthalten. Aber man nutzte auch die Blätter, die man vergoren ließ, auch als Birkenwein, da die Blätter zuckerhaltig sind. Die Birke war in der Volksmedizin ein wichtiger Bestandteil. Durch das Abzapfen des Stammes oder Anschneiden von Ästen wird der für wenige Wochen im Frühjahr fließende Birkensaft gewonnen. Er soll gegen Haarausfall gut sein. Vornehmlich im letzten Jahrhundert wurde Birkensaft zur Herstellung von Birken-Haarwasser verwendet. Der Saft kann äußerlich angewandt oder direkt getrunken werden.

Jede Pflanze, jeder Baum und jedes andere Lebewesen hat auf dieser Erde eine Aufgabe. Wir sollten allen Lebewesen mit Respekt begegnen, denn eines Tages brauchen wir vielleicht ihre Hilfe….

Eure Astrid

5 Kommentare

  1. Bernadett · März 7, 2020

    Eine schöne Geschichte verbunden mit vielen interessanten Informationen. Ich möchte sie auf meinem Blog verlinken. Darf ich mein Birkenbild dort ergänzen?

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  2. Pingback: Farben für´s Leben
  3. astridskleinefarm · März 13, 2020

    ich dachte mir doch, irgendwie kommt mir der name bekannt vor…. super schön geschrieben…. sie muss ein riesiges herz haben…..

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